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Sächsisch-Tschechische Grenzraumstudie

Mit der »Sächsisch-Tschechischen Grenzraumstudie« wurde eine grenzübergreifend abgestimmte Gesamtstrategie für die zukünftige gemeinsame räumliche Entwicklung des Grenzgebietes erstellt. Sie wurde durch das Ministerium für Regionalentwicklung der Tschech-ischen Republik und das Sächsische Staatsministerium des Innern in Auftrag gegeben. Die Bearbeitung für das sächsische Betrachtungs-gebiet übernahm das »Leibniz-Institut für Länderkunde« (Leipzig) und für das tschechische das »Institut für Raumentwicklung« (Brno). Das Untersuchungsgebiet umfasst den näheren sächsisch-tschechischen Grenzraum. Im Erarbeitungsprozess wurden zahlreiche Akteure auf beiden Seiten der Grenze eingebunden. Mitgewirkt haben u. a. die sächsischen und tschechischen Ministerien, die grenznahen sächsischen Kreise und tschechischen Bezirke, die Regionalen Planungsverbände, die Euroregionen sowie viele weitere regionale Akteure.

Die Ergebnisse der Grenzraumstudie dienen der besseren Koordination handlungs- und problemlösungsorientierter grenzüberschreitender Aktivitäten zur Stärkung des gemeinsamen Grenzgebietes. Dabei wurden u. a. Themen wie Bevölkerung und Daseinsvorsorge, Arbeits-markt und Wirtschaft, Verkehr und technische Infrastruktur, Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutz sowie Regionalentwicklung untersucht. Unter Berücksichtigung zahlreicher „Best-Practice“ enthält die Grenzraumstudie wertvolle Anregungen für die Arbeit der staatlichen und kommunalen Ebene, insbesondere der Regionalen Planungsverbände und der Euroregionen bei der Suche nach gemeinsamen Umsetzungs-strategien. Auf diesem Weg bietet die Grenzraumstudie Anregungen und Impulse für konkrete Projekte und Maßnahmen der grenzüber-greifenden Zusammenarbeit.

Die »Sächsisch-Tschechische Grenzraumstudie« wird gleichzeitig in Heft 22 der Schriftenreihe »forum ifl« des Leibniz-Instituts für Länderkunde veröffentlicht.

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© Sächsisches Staatsministerium des Innern