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Grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Tschechien und Polen

tschechische, sächsische, EU- und polnische Flagge (v.l.n.r.)

(© SMI)

 

Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit der Republik Polen und der Tschechischen Republik spielt im Freistaat Sachsen, insbesondere nach der EU-Erweiterung zum 1. Mai 2004, eine besondere Rolle. Die Kooperation über Ländergrenzen hinweg hat daher auch Eingang in den Landesentwicklungsplan (LEP) 2003 gefunden. Auch im LEP sind eigenständige Ziele zur Entwicklung von grenzübergreifenden Kooperationen bis hin zur langfristigen Erarbeitung gemeinsamer grenzüberschreitender regionaler Raumordnungspläne sowie der Erstellung und Umsetzung gemeinsamer Konzepte formuliert.

 

Sächsisch-tschechische Zusammenarbeit

Für den sächsisch-tschechischen Grenzraum wurden bereits im Jahre 1999 gemeinsame Entwicklungskonzepte erstellt. Seit 2010 erarbeiten das Sächsische Staatsministerium des Innern und das tschechische Ministerium für Regionalentwicklung in enger Abstimmung eine sächsisch-tschechische Grenzraumstudie, die dazu dienen soll, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu intensivieren und Perspektiven für die Regionalentwicklung unter Berücksichtigung neuer Herausforderungen aufzuzeigen.

Sächsisch-polnische Zusammenarbeit

Raumordnerische Leitbilder wurden auch für das Gebiet entlang der deutsch-polnischen Grenze erstellt und im Jahr 2002 aktualisiert. Ein erheblicher Teil der auf Sachsen in den Jahren 2007 bis 2013 entfallenden EU-Strukturfonds wurde für die Entwicklung der Grenzregion eingesetzt.